Familienstellen in der Einzeltherapie

Was ist Familienstellen?

 
Jeder von uns wird in ein Familien-System hinein geboren. Die tiefe Bindung und Liebe zu Mutter und Vater ist von Natur aus gegeben. Weitere Mitglieder (Geschwister, Grosseltern, Urgrosseltern, Ururgrosseltern, Tanten, Onkel, etc.) sind ebenfalls mit diesem Familiensystem verbunden. Dies nennt man die Ursprungsfamilie.
In einer Familien-Aufstellung können wir erfahren, wie sehr die Bindung unserer Vorfahren unser jetziges Leben beeinflussen kann.
Häufig wiederholen wir unbewusst Schicksale von Vorgeborenen. Dies hindert uns oft daran, unser Leben so zu leben, wie wir es uns wünschen.
Diese Verbindungen und Verstrickungen wirken fast ausschliesslich unbewusst und entstehen zum grössten Teil aus unserer Ursprungsfamilie.
Daraus können dann Konflikte und persönliche Schwierigkeiten, Beziehungsprobleme, Ängste, Süchte aller Art usw. entstehen.
In einer Familienaufstellung sind es oft Veränderungen, Tatsachen, wie auch Verborgenes und Unausgesprochenes, was endlich an die Oberfläche gelangen darf. Somit kommt es in unser Bewusstsein und hat dadurch grosse Wirkung.
Auch tiefgreifende Einsichten und emotionale Heilungsprozesse, welche in uns in Gang gesetzt werden und so ermöglichen, den uns zustehenden Platz in unserer Familie und im Leben zu finden und einzunehmen. 
Wir erleben, wie unsere Liebe wieder frei fliessen kann, was sich sehr positiv auf unsere Familie und unser Umfeld auswirkt. So können wir unserem Selbst wieder näherkommen. 



In einem Gespräch, in dem die Klientin/ der Klient und ich über die momentane Situation sprechen, nähern wir uns dem genauen Anliegen was die Klientin/ der Klient anschauen/ aufstellen möchte. Dann entscheide ich, welche Personen für das Klären des Anliegens wichtig sind.

Diese Personen/Familienmitgliedern werden dann durch ihren auf Papier geschriebenen Namen, oder auch Gegenstände wie z.B. Kissen oder anderes symbolisiert.


Nun legt die Klientin/ der Klient die Gegenstände oder die Papiere mit den jeweiligen Namen, einen nach dem anderen intuitiv auf den Boden. Sobald alle Gegenstände hingelegt worden sind, verbinde ich mich mit den jeweiligen Familienmitgliedern in den gelegten Positionen und spüre mich in sie hinein. Die Klientin ist dabei entweder aussenstehende Zuschauer oder aber findet selbst auch den für sie stimmigen Platz im Geschehen.


Meine Aufgabe ist, wahrzunehmen was ist und gleichzeitig als Therapeutin, stets in Kontakt mit der Klientin/ dem Klienten zu sein.
Dann schaue ich was sich zeigt und gehe mit langsamen Schritten voran.


Es gibt auch die Möglichkeit, mit Kindern (ca.ab 7 Jahren) in Begleitung der Eltern / oder einem Elternteil, zusammen zu arbeiten. So kann das Kind z.B. spielerisch mit den Figuren (Familienbrett) aus seiner Sicht seine augenblickliche Situation in der Familie anhand der Figuren aufstellen. Es ist sozusagen ein Einblick in die Kinderseele, keine «richtige» Aufstellung. So können z.B. Dynamiken oder schwierige Situationen in der Familie aufgezeigt werden.
Familienaufstellungen mache ich auch mit Jugendlichen, ca. ab dem 16. / 17. Lebensjahres. Kommt auf die Entwicklung des Jugendlichen an.

Ich biete keine Gruppen Familienaufstellungen an. Nur in der Einzeltherapie.


Erstes Treffen 

in einem ersten Treffen, lernen Sie mich und meine Arbeitsweise näher kennen. Danach  können Sie sich entscheiden, ob es für Sie stimmig ist, weiter mit mir zusammen zu "arbeiten".