Einzeltherapie 

In der Einzeltherapie können Themen, auch ohne eine Familienaufstellung bearbeitet werden.
Hier arbeite ich auch mit Teile/ Anteile die in einem noch unbewusst sind. Die Teile, Verhaltensmuster die uns hindern ein gutes und glückliches Leben zu führen. Es ist wichtig in kleinen Schritten zu gehen, damit die verborgenenen Muster, Lebenstrategien ins Bewusstsein kommen können. Das ist wichtig für den Verstand wie auch unser ganzes Wesen. Was uns bewusst wird, führt uns in Richtig Gesundheit und Heilung. So kommen wir wieder ins Erwachsene Ich. Und so sind wir päsent und in unserer Kraft.

Mir ist es wichtig mit grosser Achtsamkeit, Mitgefühl und Respekt meinem Gegenüber zu begegnen und feinfühlig wahrzunehmen, was gerade an die Oberfläche kommt. Stets das Befinden der Klientin/ des Klienten mit all ihren/ seinen Ressourcen zu unterstützen, sowie die gesunden Anteile in der Seele und im Körper zu stärken.

Ich sehe mich als begleitende Person die, sie in ihrem ganzen Wesen wahrnimmt und begleitet.

Und bin überzeugt, dass jeder Mensch sein Heilungspotential in sich trägt. So dass nach und nach die abgetrennten, gesunden Anteile wieder zurückkommen können. Was uns zu unserem ICH näher und näher führt.  

In der Einzelsitzung mit einer Familienaufstellung  

In einem Gespräch, in dem die Klientin/ der Klient und ich über die momentane Situation sprechen, nähern wir uns dem genauen Anliegen was die Klientin/ der Klient anschauen/ aufstellen möchte. Dann entscheide ich, welche Personen für das Klären des Anliegens wichtig sind.

Diese Personen/Familienmitgliedern werden dann durch ihren auf Papier geschriebenen Namen, oder auch Gegenstände wie z.B. Kissen symbolisiert.


Nun legt die Klientin/ der Klient die Gegenstände einen nach dem anderen intuitiv auf den Boden. Sobald alle Gegenstände hingelegt worden sind, verbinde ich mich mit den jeweiligen Familienmitgliedern in den gelegten Positionen und spüre mich in sie hinein. Die Klientin ist dabei entweder aussenstehende Zuschauer oder aber findet selbst auch den für sie stimmigen Platz im Geschehen.


Meine Aufgabe ist, wahrzunehmen was ist und gleichzeitig als Therapeutin, stets in Kontakt mit der Klientin/ dem Klienten zu sein.
Dann schaue ich was sich zeigt und gehe mit langsamen Schritten voran.


Es gibt auch die Möglichkeit, mit Kindern( ca. ab 6 Jahren) in Begleitung der Eltern /  oder einem Elternteil, zusammen zu arbeiten. So kann das Kind z.B. spielerisch mit den Figuren (Familienbrett) aus seiner Sicht seine augenblickliche Situation in der Familie anhand der Figuren aufstellen. Es ist sozusagen ein Einblick in die Kinderseele, keine «richtige» Aufstellung. So können z.B. Dynamiken oder schwierige Situationen in der Familie aufgezeigt werden 


Erstes Treffen 

in einem ersten Treffen, lernen Sie mich und meine Arbeitsweise näher kennen. Danach  können Sie sich entscheiden, ob es für Sie stimmig ist, weiter mit mir zusammen zu "arbeiten".  


In der Gruppe aufstellen

Eine Familienaufstellung findet meist in Gruppen von 8 bis 12 Personen statt. Die Aufstellungsleiterin / Therapeutin befragt die Klientin/ den Klienten zu  ihrem/ seinem Anliegen, ihre/seine Situation und zu  ihrem / seinem System (Gegenwarts- und/oder Herkunftssystem).


Nach diesem klärenden Gespräch entscheidet die Therapeutin, welche Familienmitglieder für die vorstehende Aufstellung relevant sind.
Für diese Familienmitglieder wählt die Klientin/ der Klient dann aus den anwesenden TeilnehmerInnen der Seminargruppe StellvertreterInnen aus. Zum Beispiel eine Stellvertreterin für die Mutter und einen für den Vater. Der Klient / die Klientin stellt dann intuitiv diese StellvertreterInnen zueinander im Raum auf. Für sich selbst wählt die Klientin ebenfalls einen Stellvertreter, eine Stellvertreterinn, welche  für dessen eigenes "Ich" steht und zu den anderen repräsentierten Familienmitgliedern in räumlichen Bezug gestellt wird.
Nachdem alle StellvertreterInnen positioniert sind, setzt sich die Klientin und beobachtet das Geschehen aufmerksam von ihrem Sitzplatz aus.


Indem die StellvertreterInnen zu den entsprechenden Familienmitgliedern, die sie darstellen, eine seelische Verbindung aufbauen, entfaltet sich eine Dynamik, welche die Ursachen von bestimmten Problemen, Symptomen und Schwierigkeiten ans Licht bringen kann.
Nun arbeitet die Therapeutin in kleinen Schritten mit dem was ist, z.B. Lösungssätzen, Veränderungen der Positionen oder neuen Familienmitglieder die relevant geworden sind, die dann als Stellvertreter vom Klienten hinzugestellt werden. Die Therapeutin geht dann schrittweise und mit grosser Achtsamkeit immer weiter mit dem was sich zeigt.


Es ist ein Forschen festgefahrenen Verhaltensweisen und wenn dies möglich ist auch ein Auflösen dieser Muster. Vor allem ist es ein Bewusst machen von alten, meist übernommenen Dynamiken. Wenn nötig, sich abgrenzen lernen von dem was einem nicht gut tut und von dem was belastet.


Sehr berührende Momente sind versöhnende Begegnungen, ein liebevolles Zusammenfinden, loslassen von Wuterfülltem oder anderen Gefühlen gegenüber Familienmitgliedern und vieles mehr.


Alle Teilnehmer geben ein Verschwiegenheits-Versprechen ab, dass sie keine Namen an Dritte weitergeben. Die Privatsphäre wird so gewahrt.